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CAREERS LOUNGE präsentiert Personalities: Antje Heimsoeth (Teil 2)

Antje Heimsoeth, Gründerin der SportNLPAcademy® & Leadership Academy, arbeitet weltweit sehr erfolgreich als Keynote Speaker, Trainerin, Dozentin und Mental Coach. Aus ihrer langjährigen Erfahrung hat sie ein eigenes Mental Coaching - Konzept für Sportler, Trainer, Teams und Manager entwickelt. Im Interview zeigt sie an Beispielen, wie Führungskräfte ihre freie Zeit effektiver zur Erholung nutzen können. Außerdem gibt sie Einblicke in ihre persönliche Motivation zum Erfolg. 

CAREERS LOUNGE präsentiert Personalities: Antje Heimsoeth
Antje Heimsoeth – Keynote-Rednerin

CAREERS LOUNGE: Was haben Rituale mit mentalem Training zu tun?

Antje Heimsoeth: Im Sport nutzen wir ganz viele Rituale und Routinen. Sie sind aber auch hilfreich, wenn es darum geht, dass wir unsere Arbeit nach Feierabend nicht mit nach Hause nehmen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Bevor Konrad, Teamleiter, das Büro verlässt, erkundigt er sich bei seinen Mitarbeitern, ob alles okay ist. Er fertigt eine To-do-Liste für den nächsten Tag an. Dann fährt er seinen Computer herunter und klopft auf seinen Schreibtisch. Beim Rausgehen verabschiedet er sich von allen, denen er begegnet, und spricht dabei nichts Dienstliches mehr an. Den Heimweg nutzt er zum inneren Abschalten, Gedanken an die Arbeit sind tabu. Am Ortsschild (oder an der letzten Bahn- oder Busstation) hält er inne: Denkt er gerade noch an die Arbeit? Falls ja, stoppt er die Gedanken. Er schickt sie fort, indem er leise (besser laut) sagt: „STOPP!“ Zusätzlich kann er sich noch mit einer Hand auf seinen Schenkel klopfen. Dabei atmet er ruhig und tief. Er stellt sich vor, wie sich der Gedanke in Luft auflöst. Zuhause angekommen legt er sein Handy im Flur ab, in einem dafür vorgesehenen Korb, und schaltet es aus – und erst morgens wieder an. Zuhause wechselt er seine Dienstkleidung gegen seinen Freizeitdress ein, nimmt eine heiße Dusche, sozusagen um den Tag „abzuduschen“, taucht so förmlich ins Privat- und Freizeitleben ein. Herr Konrad macht erst mal nach dem Umziehen 20 Minuten Musik im Musikzimmer im Keller. Dann taucht er wieder auf, unterhält sich mit seiner Frau und den Kindern, das gemeinsame Abendessen ist der Höhepunkt seines Feierabends. Es ist Konsens, dass bei der Mahlzeit kein Handy auf dem Tisch liegt oder der Fernseher läuft. Er sieht nur noch sehr selten fern, sondern liest stattdessen, tauscht sich mit seiner Frau aus oder trifft gelegentlich Freunde. Der Verzicht aufs Fernsehen zahlt übrigens auch aufs Beziehungskonto ein. Denn die so gewonnene gemeinsame Zeit nutzen Herr Konrad und seine Frau für Gespräche, die nicht allein aus Alltagsthemen und Terminplanungen bestehen. Läuft der Fernseher, ist Kommunikation meist kaum möglich und beschränkt sich aufs Nötigste. Morgens geht er übrigens wieder joggen, wie er es früher auch schon getan hat.

Eine andere Führungskraft hält auf dem Heimweg mit dem Auto am Ortsschild. Wenn sie merkt, dass sie noch nicht vom Job abschalten konnte, parkt sie ihr Auto und macht einen flotten Spaziergang. Durch die Bewegung an der frischen Luft bekommt sie nun verlässlich den Kopf frei und kann danach „befreit“ die Heimfahrt fortsetzen.

Sie selbst sind ja eine sehr erfolgreiche Persönlichkeit. Was ist Ihre persönliche Definition von Erfolg?

Erfolg ist etwas, das erfolgt. Ich bin eine Kämpferin. Erfolg bedeutet TUN, TUN, TUN, viel arbeiten, durchhalten, fleißig sein, diszipliniert sein, am Ball bleiben und mit großer Beständigkeit das umsetzen, was ich mir vorgenommen habe.

Ich erlebe ganz oft, dass meine Teilnehmer in den Coaching-Ausbildungen nicht wirklich ihre angestrebte Selbständigkeit mit Fleiß, Disziplin und Konsequenz verfolgen. Dann wundern sie sich, wenn es nicht funktioniert. Selbständigkeit heißt eben: selbst und ständig, Fleiß und Disziplin. Für mich ist zudem Netzwerken sehr wichtig. Gerade in meinem Beruf als Speaker und Mental Coach glaube ich nicht, dass ich als Einzelkämpferin wirklich erfolgreich werden kann. Die Zusammenarbeit mit anderen, die persönliche Weiterentwicklung und die Teilnahme an Fortbildungen sind für mich wichtig.

Wie schaffen Sie den Ausgleich zwischen Erfolg im Beruf und Freizeit?

Ich schaue fast nie fern, außer ein bisschen Sport. Für mich ist das meist Zeitverschwendung. Wenn ich Freizeit habe, gehe ich raus in die Natur, mache Sport, gehe in die Berge und treffe mich mit Freunden. Ich arbeite definitiv sehr viel, habe aber auch eine sehr hohe natürliche Entspannungsfähigkeit. Innerhalb von wenigen Minuten kann ich total abschalten. Darüber hinaus pflege ich meine Rituale: Ich gehe jeden Tag raus aus meinem Büro zum Mittagessen, lese Zeitung und bin wirklich eine Stunde mit dem Kopf raus aus der Arbeit. Ich schlafe regelmäßig 7,5 Stunden, sonst könnte ich mein tägliches Pensum nicht schaffen. Dazu wenig Alkohol und ein entsprechendes Umfeld.

Erfolg beginnt im Kopf – Antje Heimsoeth

In ihren Vorträgen gibt Antje Heimsoeth erfrischende und motivierende Impulse. Einblicke in viele mentale Stärken erteilen ihre Videos. Zum Beispiel:

Zum Video Erfolg beginnt im Kopf

Zum Video Mentale Stärke

Was machen Sie aus Ihrer Sicht anders als die Masse der anderen Trainer und Speaker?

Ich bin mehr unterwegs, lese und schreibe viel. Ich bin sehr fleißig, vielleicht fleißiger als andere. Ich arbeite stets an mir selbst und ich kenne mich selber sehr gut. Ich suche das Gespräch mit sehr erfolgreichen Menschen, wie zum Beispiel mit Oliver Kahn, und lerne von ihnen frei nach dem Motto „Lerne von den Besten“.

Was tun Sie für Ihre persönliche Weiterbildung?

Ich bin jedes Jahr für 20 bis 30 Tage auf Fortbildungen und gehe selber ins Coaching.

Welche Bücher sollten erfolgreiche Persönlichkeiten Ihrer Meinung nach unbedingt lesen?

Fredmund Malik: „Führen, Leisten, Leben: Wirksames Management für eine neue Welt.“

Bernhard Peters: „Führungsspiel. Menschen begeistern, Teams formen, siegen lernen.“

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Was lesen Sie selber gerade?

Zurzeit beschäftige ich mich mit rund 100 Büchern, weil ich gerade ein Buch über Sportmentaltraining schreibe. Ich lese viel über Sport- und Emotionspsychologie, Vertrauen, Mut, Gehirnforschung, Spiegelneuronen, zum Beispiel von Manfred Spitzer und Gerald Hüther. Ich lese aber auch viel quer, zum Beispiel Bücher von Wolfgang Fasching und Hans Eberspächer.

Was inspiriert und motiviert Sie jeden Tag?

Mich motiviert der Erfolg -  der Erfolg, den meine Sportler haben, und der Erfolg der Menschen, die ich im Business begleite. Erfolg macht auch ein Stück „süchtig“. Die Bestätigung, dass meine Reden und Coachings die Teilnehmer positiv weiterbringen, lässt mich immer weitermachen. Aber natürlich motivieren mich auch die vielen Presseerscheinungen sowie die Auszeichnung zur „Vortragsrednerin des Jahres 2014“.

Gibt es eine Eigenart oder etwas äußerlich Sichtbares, das Sie selbst als Ihre „Marke ICH“ bezeichnen würden?

Professionalität. Ich mache ein gutes Branding, d.h. zwei gute Logos, jetzt kommt das dritte als Speaker dazu. Ich habe sehr hochwertiges Material, eine hochwertige Redner- und Institutsmappe und meine neue Redner-Homepage ist gerade fertig geworden. 

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Exklusive Events veranstaltet von der CAREERS LOUNGE und ihren Partnern. Für Ihre Insider-Einblicke in neue Trends und Themen.

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CAREERS LOUNGE ist der Treffpunkt für erfolgreiche und inspirierende Persönlichkeiten. Für alle, die neue Wege gehen wollen. Im Leben und im Business.

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