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CAREERS LOUNGE präsentiert: Monika Matschnig (Teil 2)

Erfolgreiche Unternehmenspräsentation

Monika Matschnig ist eine der bekanntesten Körpersprache-Expertinnen und deutschlandweit die renommierteste Referentin für Körpersprache und Performance. Mit internationalem Erfolg arbeitet die diplomierte Psychologin als Coach und Trainerin rund um das Thema "gelungenes Auftreten". Zu Ihren Kunden zählen Unternehmen, Manager, Führungskräfte und alle, die ihre Wirkung verbessern wollen. Für ihr Engagement und ihre unterhaltsame, lehrreiche und motivierende Arbeit wurde sie zum "Speaker des Jahres 2016" ausgezeichnet. Als Autorin hat sie zahlreiche anerkannte Beiträge zu ihrem Spezialgebiet veröffentlicht.

CAREERS LOUNGE präsentiert Personalities: Monika Matschnig
"Personalentscheider haben die Aufgabe, sich selbst und das Unternehmen zu inszenieren"

CAREERS LOUNGE: Frau Matschnig, Stichwort Employer Branding. Im Unternehmenskontext – beispielsweise in HR-Abteilungen – kommt es darauf an, dass die Führungskräfte ihr Unternehmen nach außen repräsentieren. Worauf sollten sie achten, um ihr Unternehmen besser darzustellen?

Monika Matschnig: Bei Recruiting-Prozessen in Universitäten oder auf Messen funktioniert das manches Mal schon ganz gut. Bei diesen Aktionen gelingt oft sehr gut, den positiven Brand des Unternehmens ins rechte Licht zu rücken oder sogar zu stärken. Jedes Unternehmen sollte an der Arbeitgeberattraktivität arbeiten, damit es von den "Right Potentials" wahrgenommen wird.

Doch leider erlebt man noch immer schwache Unternehmenspräsentationen. Deshalb sollten sie bestimmte Dinge unterlassen.

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Die No-Gos bei der Unternehmenspräsentation:

  • Reine Zahlen, Daten und Fakten des Unternehmens präsentieren
  • Leere Worthülsen
  • Eine PowerPoint-Schlacht führt zu Ermüdungserscheinungen
  • Mit Standardphrasen lassen sich nicht die Herzen der Bewerber gewinnen.

Stattdessen muss man sich vorbereiten. Und man hat auch die Pflicht zu unterhalten, sonst verlieren sich die potentiellen Mitarbeiter schnell im Smartphone. Der Grund ist, dass ein Rollenwechsel stattgefunden hat: Mittlerweile müssen sich Unternehmen und Personalentscheider bei den Bewerbern bewerben. Und das in zweierlei Hinsicht:

  1. Sie müssen das Unternehmen und die ausgeschriebene Position mit Begeisterung präsentieren
  2. Sie müssen sich selbst in einem positiven Licht darstellen

Das gilt auch für das direkte Bewerbungsgespräch. Bewerber der Generation Y und Z, die eine zukunftsrelevante Ausbildung vorweisen oder als qualifizierte Fachkräfte gelten, ködert man nicht mehr nur mit einem guten Gehalt, sondern andere Faktoren spielen eine gewichtigere Rolle. Genauso aber muss man bestehende Mitarbeiter in dieser agilen und disruptiven Zeit typgerecht auf Veränderungen vorbereiten. In beiden Fällen ist eine hohe Präsentationsleistung und Empathie gefragt.

Worauf sollten HR-Verantwortliche bei den Unternehmenspräsentationen achten?

  • Mehr Zukunft statt Tradition. Es ist nicht relevant, dass die Historie ausgerollt wird. Entscheidend sind der Jetztzustand und die Zukunft
  • Mitarbeiter wollen spüren, wo Sie arbeiten
  • Beschreiben Sie, wie das Klima ist
  • Mitarbeiter wollen ihren Arbeitsbereich kennenlernen
  • Mitarbeiter wollen sich verstanden fühlen
  • Talente wollen Verantwortung übernehmen
  • Sie wollen einen Ansprechpartner haben, die Zukunft im Kopf sehen
  • Eine zielgruppengerechte Sprache und ein typgerechtes Reagieren, d.h. sich auf die Zielgruppe bzw. den Bewerber einstellen
  • Niemals fehlen sollte die Begeisterung – das bedeutet Bewegung!
  • Bewegung ist Körpersprache

Ich kann nicht von einem großartigen, dynamischen, innovativen Unternehmen sprechen, wenn ich selbst wie ein lahmes Pferd wirke. All das funktioniert, wenn es eine Kongruenz zwischen Einstellung, emotionaler Sprache und Wirkung gibt. Dann wirkt es begeisternd und glaubwürdig. Dass man integer agiert und nicht das Blaue vom Himmel erzählt, versteht sich von selbst.

Meine Erfahrung als Personalberater im Hiring Prozess zeigt, dass die Wirkung von Unternehmensvertretern so negativ sein kann, dass die Bewerber nicht in dem Unternehmen arbeiten wollen.

Ja, das kommt leider vor. Bewerber wollen für ein bestimmtes Unternehmen arbeiten, entscheiden sich aber gegen einen Menschen – den Personalentscheider oder Vorgesetzen. In den Zeiten des "War of Talents" ist ein Rollenwechsel angesagt. Nicht nur der Bewerber muss sich von der besten Seite zeigen, sondern der HR hat die Aufgabe, das Unternehmen – und vor allem sich selbst –, von der besten Seite zu präsentieren. Der Personalentscheider ist der Repräsentant des Unternehmens. Springt der Funke zwischen Personalentscheider und Bewerber nicht über, dann wartet schon das nächste Unternehmen.

Der Bewerber stellt sich unbewusst immer zwei Fragen:

  • Wirkt der Personalentscheider auf mich aufrichtig?
  • Meint der HR-Verantwortliche mich?

Wird nur eine dieser Fragen als negativ beantwortet, hat man ein Talent verloren.

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