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CAREERS LOUNGE präsentiert Personalities: Gela Allmann (Teil 1)

Die Bergsportlerin Angelika (Gela) Allmann stürzte 2014 fast 800 Meter in die Tiefe und überlebte schwerverletzt. Ihren Kampf zurück in ein bewegtes Leben hat sie mit viel Kraft, Ausdauer und unbändiger Motivation geschafft. Die Sportlerin hat ihren Sturz und ihren Weg der Heilung in dem Buch „Sturz in die Tiefe“ und im Film „ONE STEP “ verarbeitet. Sie hält Vorträge und will Menschen Mut machen, für ihr Glück zu kämpfen.

CAREERS LOUNGE präsentiert Personalities: Gela Allmann
Gela Allmann – Bergsportlerin

CAREERS LOUNGE: Frau Allmann, Sie waren als erfolgreiche Bergsportlerin und Fotomodel 2014 in Island. Dort geschah etwas unfassbar Schreckliches: Sie sind fast 800 Meter in die Tiefe gestürzt. Was ist dort passiert?

Gela Allmann: Auf Island war ich als Model für ein Fotoshooting engagiert, denn mit Bergsport allein kann man nicht viel Geld verdienen und ich arbeitete häufig als Sportmodel. Ich war auf einem Skitouren-Fotoshooting und hatte meine Skier auf den Rücken geschnallt. Plötzlich bin ich mit dem Schuh auf einer Eisplatte weggerutscht und 800 Höhenmeter, fast bis zum Fuße des Berges, abgestürzt. Unterwegs hatte ich keine Chance, mich zu stoppen, weil ich so wahnsinnig schnell war. Es gab auch kein Flachstück, wo ich mich hätte festhalten können.

Was ist Ihnen bei dem Sturz durch den Kopf gegangen?

Ich habe realisiert, dass ich jetzt sterben muss. Ich dachte, dass das Leben für mich vorbei ist, weil ich gleich mit dem Kopf gegen einen Felsen prallen werde, ich hatte keinen Helm auf. Aber ich hatte wahnsinniges Glück und mein Kopf ist verschont geblieben! Ganz unten, wenige Meter und kurz bevor es steil in den Fjord gegangen wäre, und obwohl mein Körper schon sehr kaputt und viele Körperpartien gebrochen waren, konnte ich mich aus eigener Kraft stoppen. Man hat eine so enorme innere Kraft, von der man gar nicht weiß, dass man sie hat. Ich konnte meinen linken Fuß in den Schnee rammen und bin dann tatsächlich zum Stehen gekommen, bevor ich in den Fjord gefallen wäre.

Alle Gedanken, die Gela Allmann während ihres Sturzes in die Tiefe durch den Kopf gingen, hat die Bergsportlerin intensiv in ihrem Buch „Sturz in die Tiefe – Wie ich 800 Meter fiel und mich zurück ins Leben kämpfte“ verarbeitet. Zum Buch

Unten bin ich dann gelegen und hatte in dem Moment ein Wahnsinnsgefühl von Dankbarkeit. Denn mir war sofort klar, dass es ein riesiges Wunder war, dass ich das überlebt habe. Und dieses Dankbarkeitsgefühl ist das, was mich auch heute noch begleitet.

Woher haben Sie anschließend Ihren Mut und die Kraft für Ihre Genesung genommen?

Wir Sportler haben es in so einer Situation wohl etwas leichter, weil wir extrem ehrgeizig sind. Für mich war deshalb sehr schnell klar: So wird das nicht bleiben! Als Sportler arbeitet man immer an seinem Maximum und an sich. Ich bin früher über viele Höhen- und Kilometer gelaufen und war es gewöhnt, den körperlichen Fortschritten viel Zeit zu widmen. Dieses bekannte Denkmuster, das ich von meinen langen Läufen kannte, habe ich übernommen: Ich habe angefangen, mir Etappenziele zu stecken, wie bei einem Rennen, in dem es bergauf und bergab geht.

Beim Denken in Etappen sagte ich mir: „Erst kommt der Helikopter, dann kommt der Arzt, dann wird operiert…“ –,  und so begann ich, Schritt für Schritt weiterzudenken. Ich hatte großes Glück, dass mein Freund sofort nach Island gekommen ist und mir zusammen mit meiner Familie so intensiv zur Seite stand. Ich hatte ein starkes Umfeld, aus dem ich sehr viel Kraft ziehen konnte. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Ich habe viele Unfallopfer kennengelernt, die viel mehr auf sich allein gestellt sind. Für mich entscheidend war auch meine Leidenschaft für den Bergsport. Ich wusste, ich will wieder auf dem Gipfel stehen! Dieses Gefühl, stolz da oben anzukommen und glücklich zu sein, dass man es geschafft hat, hat mich sehr stark angetrieben.

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Haben Sie sich schon im Krankenbett neue Ziele gesetzt?

Absolut! Ich habe den Schalter hier sehr schnell umgelegt. Klar hatte ich auch sehr viele Tiefphasen und ich wusste, es wird lange, lange dauern. Es gab viele Rückschläge, aber für mich war immer klar, sie gehören dazu. Denn sie gehören zu jedem Leben, zu jedem Regenerationsprozess und ich habe mich immer in Gedanken wieder da oben stehen sehen. Und diese Vorstellungen haben mich tatsächlich wahnsinnig angetrieben. Ganz früh, noch auf der Intensivstation auf Island, habe ich meinen Freund gebeten, mir viele Fotos von mir auf dem Gipfel mitzubringen und in meiner Nähe aufzustellen. So hatte ich im Krankenhaus mein Ziel gleich wieder vor Augen. Und auch die Ärzte und Schwestern konnten so wissen, dass sie sich ordentlich Mühe geben, weil ich diese Vision habe.

Lesen Sie hier den zweiten Teil des Interviews

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