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CAREERS LOUNGE präsentiert Personalities: Gela Allmann (Teil 2)

Die Bergsportlerin Angelika (Gela) Allmann stürzte 2014 fast 800 Meter in die Tiefe und überlebte schwerverletzt. Ihren Kampf zurück in ein bewegtes Leben hat sie mit viel Kraft, Ausdauer und unbändiger Motivation geschafft. Die Sportlerin hat ihren Sturz und ihren Weg der Heilung in dem Buch „Sturz in die Tiefe“ und im Film „ONE STEP “ verarbeitet. Sie hält Vorträge und will Menschen Mut machen, für ihr Glück zu kämpfen.

CAREERS LOUNGE präsentiert Personalities: Gela Allmann
Gela Allmann – Bergsportlerin

CAREERS LOUNGE: Woher wussten Sie, wie Ihre Vision Sie näher zu Ihren Zielen bringen wird?

Gela Allmann: Ich glaube, das war intuitiv. Ich war immer schon ein sehr optimistischer und positiver Mensch. Ich hatte keine Ahnung, wie ich reagiere, wenn so etwas passiert. Doch durch diese Dankbarkeit, dass ich überhaupt überlebt habe, wusste ich, ich werde nicht verzweifeln, sondern ich habe relativ schnell den Schalter umgelegt und wieder nach vorn geschaut. Ich habe mir gesagt: „Ich habe fast jedes Ziel erreicht und konnte meinem Körper immer vertrauen und so schaffe ich das auch.“ Natürlich gibt es Rückschläge und Momente, in denen  es nicht funktioniert. Zum Beispiel konnte sich mein ganzer Körper nicht mehr bewegen, was für mich schrecklich war. Denn ich war sehr körperorientiert und bin immer Laufen gegangen – so wie andere meditieren –, und das war nicht mehr möglich. Sobald ich meinen kleinen Finger bewegen konnte, habe ich angefangen, mit einer Hand zu tippen und meine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. Das hat mir geholfen und ich habe auch angefangen, Videoaufnahmen zu machen, so wie ich es von meinem Job als Model und Reporterin gewöhnt war. Das hat mir geholfen, Emotionen auszusprechen, und so habe ich mich selbst reflektiert und alles verarbeitet. Im Endeffekt ist daraus ein Film und ein Buch geworden.

Für wen haben Sie den Film gedreht?

Am Anfang war es für mich und meine eigene traumatische Verarbeitung. Ich habe so eine Art Tagebuch geschrieben, um die Emotionen zu verarbeiten. Vier Monate nach meinem Unfall habe ich ein Interview gegeben und damals noch gescherzt: „Vielleicht wird einmal ein Buch daraus.“ Kurz darauf haben sich einige Verlage gemeldet und gesagt, sie würden gerne mit mir das Buch machen. Das Buch und auch der Film richten sich an alle Menschen. Ich glaube, jeder geht im Leben durch Krisen oder erlebt schwere Situationen, in denen man einen Kick an Extramotivation braucht. Meine Geschichte ist sehr ehrlich, ich beschönige nichts. Ich möchte allen Menschen, egal ob sie eine sportliche, berufliche oder private Krise erleben, damit Mut machen, an sich zu glauben und mit ganzem Herzen und immer mit vollem Einsatz für ihre Ziele zu kämpfen. Ein starker Kopf ist dabei ganz wichtig.

Ist Ihr Buch zum Beispiel bei einer Burnout-Krise hilfreich?

Ja, das finde ich vergleichbar. Auch bei einer Kündigung oder beim Verlust eines lieben Menschen, was einen im Leben zurückwirft. Mein Buch und mein Vortrag spiegeln Gedanken und Werte über das Leben, die jeden betreffen und die sich jeder stellen sollte. Dass es nicht immer nur höher, schneller und weiter geht, sondern dass man mit sich selbst glücklich sein muss und dass man Rückschläge verkraften muss.

Ihr traumatisches Erlebnis hat die Bergsportlerin Gela Allmann in ihrem Buch „Sturz in die Tiefe – Wie ich 800 Meter fiel und mich zurück ins Leben kämpfte“ verarbeitet. Zum Buch

Was ist Ihr Tipp für eine Krisensituation?

Es gibt nicht diesen einen speziellen Tipp. Man muss bei sich anfangen und an sich selbst glauben und auf sein Herz hören. Dazu gehört auch, sich selber etwas zuzutrauen und mutig nach vorne zu gehen. Dabei hilft es, sich Etappenziele zu setzen, weil man jedes Mal, wenn man etwas schafft, eine positive Motivation erhält. Es sollen kleine Ziele sein, bei denen man immer einen Erfolg schafft.

Haben Sie sich Ihre Ziele aufgeschrieben?

Ja, ich habe mir die Ziele aufgeschrieben, um immer etwas zu haben, auf das man sich freut, auch auf dem Reha-Weg. „Freu dich, dass du endlich wieder stehen kannst. Freu dich, dass du endlich wieder mit Krücken gehen kannst.“ Es gab für mich eine Million Etappenziele. Ich kann jetzt immer noch nicht wieder richtig laufen, also joggen, ich kann erst gehen. Ich zweifle nicht daran, dass ich auch mal wieder ein paar Laufschritte machen kann, wenn ich weiter fleißig in der Reha unterwegs bin. Aber es geht auch darum, dass man neue Türen erkennt und mutig hindurchschreitet und nicht zu stur an allem Alten festhält.

Was ist Ihre nächste Etappe?

Für mich ist es gerade eine schöne Etappe, dass ich mit meinen Vorträgen auf Reisen gehe und damit Menschen motivieren kann. Das macht mir viel Spaß, vor allem, wenn Menschen mir Briefe oder E-Mails schreiben und mir Feedback geben, dass ihnen meine Geschichte Mut gegeben und ihnen nach einem Schicksalsschlag geholfen hat. Ich freue mich auf die Vortragsreisen und meinen Film, der im Herbst im süddeutschen Raum startet. Für mich persönlich, in meiner Reha, bin ich gerade dabei, mehr Kraft in meinem Bein aufzubauen.

Bei einem Skitouren-Fotoshooting im April 2014 auf Island stürzt die erfolgreiche Bergsportlerin Gela Allmann 800 Höhenmeter über Eis, Fels und Schnee ab. Sie überlebt schwerverletzt. Gela Allmann will mit ihrem Film vermitteln, dass man mit einer positiven Einstellung, Leidenschaft und dem Glauben an sich selbst alle Ziele und Träume erreichen kann. Selbst wenn man noch so tief gefallen ist. Zum Video

Was ist Ihre persönliche Definition von Erfolg?

Erfolg heißt für mich, glücklich zu sein. Selbstbestimmt seinen Weg gehen zu können und einfach glücklich zu sein, dann kommt der Erfolg von ganz alleine.

Können Sie uns verraten, ob Sie tägliche Routinen haben, die zu Ihrem Erfolg beitragen?

Ich gehe wahnsinnig gerne auf den Berg und genieße die Natur um mich herum. Ich bin einfach dankbar, wie gut es mir geht und dass ich wieder auf dem Berg stehen kann. Ich nehme mir täglich die Zeit, mir Momente zu schaffen, in denen ich komplett bei mir bin. Alleine auf den Berg zu gehen, ist für mich eine Form der Meditation. Und ich mache mir täglich bewusst, wie gut es mir geht.

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Würden Sie zustimmen, dass man aus einer Krise eine besondere Stärke gewinnt?

Absolut, man lernt sich einfach selbst kennen. Man kriegt ein anderes Bewusstsein für seine Mitmenschen und seine Umgebung. Man weiß die guten Momente wieder mehr zu schätzen.

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