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Gastbeitrag von Brigitte Herrmann

Stärkenfokussierung oder der beste USP im Employer Branding

Früher war sie eine Bank wie jede andere. In Sachen Personalmanagement unterschied sie sich kaum von anderen Banken im Verbund. Doch seit einigen Jahren geht die Sparda Bank München ihren ganz eigenen HR-Weg. Das Ergebnis: Die Bank hat es damit geschafft, ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen, und zählt zu den besten Arbeitgebern in Deutschland. Kurzum, sie hat Bestnoten in Sachen Employer Branding. Die Sparda Bank München ist mit ihrer Strategie eine erfolgreiche und glaubwürdige Arbeitgeber-Marke geworden. Aber wie?

CAREERS LOUNGE präsentiert Gastbeiträge: Brigitte Herrmann

 

Vom Wettbewerb abheben

Employer Branding ist essentiell für ein erfolgreiches Recruiting. Längst haben die meisten Unternehmen erkannt, dass sich ein „guter Ruf“ nicht nur durch attraktive Produkte und überzeugende Dienstleistungen erreichen lässt. Vielmehr geht es darum, was ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern zu bieten hat. Denn Fakt ist: Will ein Unternehmen seine personelle Zukunft sichern, wird es immer wichtiger, ein klares Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie es nach außen – für potenzielle Interessenten und Bewerber – und auch nach innen für die bestehende Mannschaft wirkt. Erst dadurch wird sichtbar, wie ein Unternehmen sich im „War for Talents“ attraktiv und positiv von Wettbewerbern abheben kann.

Konsequente Stärkenfokussierung

Bei der Sparda Bank München war dieser feine Unterschied eine konsequente Stärkenfokussierung in der werteorientierten Personalarbeit. Eine Strategie, die den entscheidenden USP in Sachen Employer Branding hervorrief. Warum? Vor allem weil die Stärkenfokussierung vom Recruiting bis hin zur Personalentwicklung reicht und auf dem wissenschaftlichen Konzept der Positiven Psychologie basiert. Das heißt: Von Interesse ist nicht das, „was schlecht läuft“, sprich Schwächen und Defizite, sondern im Fokus steht das, was bei jedem einzelnen Bewerber und Mitarbeiter richtig gut läuft. Anders gesagt: seine Stärken.

Passung von Mensch und Job

Eine Herangehensweise, die für jeden im Team wesentlich erfreulicher ist als der oft noch klassische defizitäre Ansatz im Personalmanagement, vorhandene Schwächen zu eliminieren. Stärkenfokussierung bedeutet, die Aufgaben im Team gemäß den individuellen Stärken und Interessen des Einzelnen neu zu verteilen, was die Passung von Mensch und Job und damit auch die Motivation verbessert. Das bestätigt auch die wissenschaftliche Forschung. Ein kompletter Paradigmenwechsel also, der bereits in der Personalauswahl den bisherigen Blick auf die Vakanzen des Unternehmens mehr auf die wahren Stärken und damit auf das Potenzial der Mitarbeiter verlegt.

Zufriedene Mitarbeiter als Markenbotschafter

Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Arbeitgeberattraktivität kann kaum wirksamer kommuniziert werden als durch zufriedene Mitarbeiter, die als Markenbotschafter fungieren. Hinter einer starken Arbeitgebermarke stehen also zufriedene Arbeitnehmer, sprich Menschen, die ihren Job lieben, hochmotiviert sind und gerne täglich ihr Bestes geben. Sie stehen ihrem Arbeitgeber positiv und loyal gegenüber und werden ihre Eindrücke auch intensiv nach außen tragen. Das heißt, sie stärken die Reputation und die Marke des Unternehmens aus ihrer positiven Innensicht heraus. Und auch das stärkenbasierte Recruiting hinterlässt am Markt äußerst positive Spuren.

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Strenghts Based Recruitment (SBR)

So wie die Sparda Bank München praktizieren auch namhafte internationale Unternehmen wie Nestlé, Unilever, Reckit Benckiser und die Beratungsgesellschaft Ernst & Young diesen Ansatz des Strengths Based Recruitment (SBR) bereits äußerst erfolgreich. Die Erfahrungen belegen, dass ein Bewerber, der nach seinen Stärken gefragt wird, sich eher von seiner „echten“ Seite zeigt, die Interviewsituation deutlich angenehmer empfindet und selbst bei einer Absage einen eher positiven Eindruck zurückbehält. Somit haben diese Unternehmen bereits erkannt, dass sich genau dieser Fokus nicht nur auf die Qualität des Auswahlprozesses, sondern auch auf die Candidate Experience und damit auch auf das Employer Branding ausgesprochen positiv auswirkt.

Stärkenbasierte Interviews

Doch warum macht der Ansatz der Stärkenorientierung besonders in puncto Arbeitgeberattraktivität so einen großen Unterschied? Vor allem deshalb, weil viele Menschen sich ihrer wahren Stärken und Talente gar nicht bewusst sind. Stärkenbasierte Interviewfragen wie „Was fällt Ihnen besonders leicht?“ oder „Welche Tätigkeiten geben Ihnen Energie?“ wirken wie ein Augenöffner und bieten einen ganz individuellen Mehrwert, der dankbar angenommen wird und in der Regel viel ehrlicher wirkt als manch hippe Recrutainment-Idee. Noch dazu findet der Fokus auf die Stärken eines Bewerbers oder Mitarbeiters auf Augenhöhe statt und führt automatisch zu einer Konzentration auf das Wesentliche und zu einer wertschätzenden Haltung gegenüber der Persönlichkeit und dem, was die Person besonders auszeichnet.

Bessere Führung

Eine weitere Bedingung für das Gelingen dieser Strategie: Bewerber und Mitarbeiter in ihren Stärken zu stärken, wird ganz klar zur Chefsache. Die Führungskräfte werden als Unternehmensrepräsentanten in einer immer transparenteren Arbeitswelt auch in Sachen Employer Branding mehr zum primären Markenbotschafter und dürfen daher mit bestem Beispiel vorangehen, wenn es um die Konzentration auf individuelle Stärken geht. Nicht zuletzt, um sich selbst in die neue Rolle des „Stärkers“ einzufinden und den Perspektivenwechsel dieser neuen Strategie, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, wirklich zu verinnerlichen. Und längst ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass eine Führungskraft, die ihre individuellen Stärken kennt und im Alltag einsetzt, deutlich zufriedener ist, erfolgreicher führt und somit eine positive Atmosphäre entsteht, die auch auf die Arbeitgebermarke ausstrahlt.

USP für die Arbeitgebermarke

Wer also als Arbeitgeber – ob kleines, mittleres oder großes Unternehmen – noch auf der Suche nach einem unverwechselbaren USP seiner Arbeitgebermarke ist, für den lohnt sich ein Blick auf diesen Ansatz, bei dem eines auf jeden Fall glaubwürdig im Mittelpunkt steht: der einzelne Mensch.

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