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Exklusiv Interview mit Georg Kramer (Teil 2)

Georg Kramer ist Sportwissenschaftler und Personal Trainer für Privat- und Firmenkunden, mit dem Qualitätssiegel des PREMIUM PERSONAL TRAINER CLUBS. Der Leistungssportler ist davon überzeugt, dass nur ein umfassendes interdisziplinäres und individuelles Bewegungsprogramm Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit nachhaltig verbessern kann. Im Interview erklärt der Personal Trainer, wie wichtig fest im Kalender eingetragene Termine für Sport und Bewegung sind und verrät Tipps zur Fitnessverbesserung.

CAREERS LOUNGE präsentiert Personalities: Georg Kramer
Georg Kramer – Personal Trainer

CAREERS LOUNGE: Braucht jeder, der beruflich erfolgreich sein will, einen Personal Trainer, um den Ausgleich zu schaffen?

Georg Kramer: Ich glaube, dass jeder, der nachhaltig und längerfristig erfolgreich sein will, körperlich aktiv sein sollte und eine gewisse Fitness braucht. Ob er dazu einen Personal Trainer braucht, um das zu erreichen, weiß ich zwar nicht, ich sehe aber, dass es für viele sehr gut wäre. Einfach als Berater, Experten an seiner Seite, als Sparringspartner, Inputgeber, jemand, der neue Ideen bringt oder auch auf Probleme reagieren kann.

Auf dem Weg zum Ziel gibt es auch immer wieder Hürden. Was raten Sie Ihren Kunden, wie können sie damit am besten umgehen?

Da kommt der Personal Trainer ins Spiel, weil man mit ihm die Termine und Anreize setzt, die man selber nicht kreieren kann. Denn im Privaten kann es eher passieren, dass Laufpartner einen vom Training abhalten, weil es gerade regnet, obwohl man sich durchaus auf das Training eingestellt hatte. Ein Motivationstipp ist, sich eigene Ziele zu setzen. Allerdings ticken Menschen sehr unterschiedlich: Bei einigen kommt die Motivation aus einer tiefen Überzeugung und sie haben Spaß an dem, was sie tun. Dann gibt es Leute, die super sind im Listen-Abarbeiten. Die machen sich einfach eine Liste mit ihren Trainingseinheiten und arbeiten diese ab. Das funktioniert für diese Menschen bestens, während andere diese Liste verlieren oder keinen Blick darauf haben, weil sie eher gefühlsorientiert sind.

Wie im Training gibt es kein Schema F, wie es bei den Einzelnen funktioniert, das gilt es vielmehr herauszufinden. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass feste Trainingszeiten gesetzt werden müssen. Das Training steht im Terminplan und ist auch unverrückbar. Das ist eine Komponente, die wirklich wichtig ist: Machen Sie feste Termine mit sich, Ihrem Körper und Ihrem Sport aus.

Für Manager ist es schwierig, diese Termine einzuhalten, weil immer wieder etwas dazwischenkommt. Was raten Sie?

Das ist genau die Problematik, denn es hat etwas mit der Priorität zu tun, die dieser Sache eingeräumt wird. Es wird auch nichts dazwischenkommen, wenn Sie ein Meeting angesetzt haben. Das Meeting oder die Telefonkonferenz wird stattfinden. Auch das Essen mit Freunden oder der Kinobesuch wird funktionieren. Deswegen ist es wichtig, das Training als festen Termin im Kalender stehen zu haben. Es funktioniert ja auch, wenn ich einen Termin mit meinem Kunden habe. Das ist auch der große Vorteil eines Trainers. Da steht jemand, der auch nicht wegen ungemütlichen Wetters absagt oder sich nicht gut fühlt, sondern der in jedem Fall da sein wird. Genauso ernst müssen auch die Termine mit einem selbst genommen werden, wenn man alleine Sport treibt.

Setzen Sie sich feste Trainingszeiten. Das Training steht im Terminplan und ist auch unverrückbar. Falls es Ihnen schwerfällt, die Termine mit sich selbst oder Ihren Lauffreunden einzuhalten, schafft die Verabredung mit einem Personal Trainer Verbindlichkeit.

Was ist Ihre persönliche Definition von Erfolg?

Erfolg bedeutet für mich, mein eigener Chef zu sein. Dann kommen natürlich wirtschaftliche Parameter dazu wie Geld zu verdienen, mich am Markt zu halten und sichtbar am Markt zu sein, sowohl bei Mitarbeitern als auch bei potentiellen Kunden. Ich habe schon den Anspruch, dass die Leute mich und mein Angebot kennen. Im Moment bin ich nicht unzufrieden. Ich lehne mich aber nicht zurück und denke: „Ach, bin ich erfolgreich!“. Ich bin eher grundsätzlich unzufrieden, das treibt mich an.

Erfolg ist für mich außerdem, mein Leben so gestalten zu können, wie ich es möchte. Dazu gehört auch, Zeit für die Familie zu haben. Ich bin noch nicht in allen Bereichen so erfolgreich, wie ich es sein möchte. Da ist auf jeden Fall noch Potential und ich gehe davon aus, dass es immer so sein wird. Mir fällt bestimmt immer wieder etwas Neues ein.

Können Sie uns verraten, ob Sie tägliche Routinen haben, die zu Ihrem Erfolg beitragen?

Ich glaube, dass Routinen mir Kraft und Stärke geben, auch wenn sie nicht täglich sind. Das sind ganz kleine, simple Rituale, zum Beispiel „Tea Time“: Wenn ich meine Tasse Tee in der Hand halte, ist das mein fünf Minuten Time-Out. Da sammle ich mich, fühle mich wohl und kann sehr vielen Gedanken nachgehen. Das ist wie einen Schalter umlegen, kurz, fünf Minuten, Zeit für mich. Ist die Tasse leer, geht es wieder los.

Dann habe ich die Gabe, überall schlafen zu können, wo es möglich ist. Ich bin ein großer Freund des Powernaps. Fünf Minuten, hinsetzen, Augen zumachen, kurz einnicken, hochkommen und wieder frisch sein. Das ist eine Stärke von mir und das finde ich auch sehr, sehr wichtig. Leider funktioniert das seit der Geburt meiner Tochter nicht mehr ganz so oft, wie ich mir das wünsche…

Phasenweise habe ich auch sportliche Routinen, zum Beispiel setze ich mich jeden Tag auf das Ruderergometer und rudere 500 Meter so schnell wie möglich. Oder ich mache so viele Klimmzüge, wie es geht. Das mache ich ein paar Monate und dann kommt wieder etwas anderes. 

Wie schaffen Sie den Ausgleich zwischen Erfolg im Beruf und Freizeit? Können Sie uns einen oder mehrere Tipps geben?

Das sind sehr, sehr fließende Übergänge. Ich finde das aber auch nicht schlimm, denn ich habe mir mit dieser Tätigkeit einen Beruf gesucht, den ich gerne mache. Als Ausgleich bin ich außerdem sehr gern draußen, in der Natur und im Wald.

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Was tun Sie für Ihre persönliche Weiterbildung?

Ich lese sehr viel, auch viel Fachliteratur. Ich tausche mich mit Kollegen aus. Als Personal Trainer dreht man sich schnell um sich selbst. Ich habe das Glück, dass ich im TRAININGSDECK Kollegen habe, mit denen ich mich austauschen kann. Dieses Einzelkämpferprinzip existiert zum Glück bei mir nicht mehr. Ich muss mich nicht mehr um mich selbst drehen und suche den Austausch mit Kollegen, die die Sache genauso ernsthaft betreiben wie ich auch.

Personal Training ist kein geschützter Beruf, jeder kann Personal Trainer sein und für mich ist es hilfreich, wenn ich mich mit Leuten auseinandersetzen kann, die vor derselben Aufgabenstellung stehen. Oder auch die regionalen Unterschiede zu sehen. Wie ist die Lage in Hamburg, München oder Berlin? Zum Beispiel finden sich im PREMIUM PERSONAL TRAINER CLUB diese Leute, die eben das auch zu ihrer Hauptbeschäftigung oder Haupteinkommen gemacht haben und das mit einem gewissen Qualitätsstandard verfolgen. Ich bilde sehr viele andere Trainer aus und allein dieser Status „zwingt mich“, immer up to date zu sein.

Welche drei Bücher sollten erfolgreiche Persönlichkeiten unbedingt lesen?

  1. „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ von Dan Millman.
  2. „Das Boot“ von Lothar-Günther Buchheim.
  3. „Herr Lehmann“ von Sven Regener.

Was lesen Sie selber gerade?

  1. „Rich Dad - Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“ von Robert T. Kiyosaki.
  2. „Magical Mystery“ von Sven Regener.

Welche Persönlichkeit würden Sie gern einmal trainieren?

Ich wäre sehr gerne mit Nelson Mandela zusammengekommen. Ob ich ihn allerdings hätte trainieren wollen, ist schwer zu sagen.

Worauf sollte ein Interessent achten, wenn er einen Personal Trainer sucht?

Auf jeden Fall auf die Qualifikation. Und was noch wichtiger ist, sich kennen zu lernen, um zu sehen, ob „die Chemie“ stimmt. Der Kunde muss sich bewusst machen, dass man sich über einen längeren Zeitraum zwei- bis dreimal pro Woche sieht. Das ist relativ viel Zeit, daher sollte es Themen geben, über die man auch neben dem Training sprechen kann. Natürlich ist der Personal Trainer der Fachmann in Gesundheits- und Trainingsfragen, aber es bleibt auch nicht aus, dass der Trainer zum Sparringspartner wird. Es kommen Themen auf den Tisch, die in der Firma oder in der Beziehung gelaufen sind. Es spielt viel mehr hinein und deswegen ist die Sympathie eine extrem wichtige Komponente.

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