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Exklusiv Interview mit Meike Eggers

Meike Eggers ist ausgebildete Heilpraktikerin und qualifiziert in chinesischer Medizin und Akupunktur. In ihrer Münchner „Lichtoase“ hilft sie Patienten, Verspannungen zu lösen und neue Energie zu tanken. Dabei ist ihr wichtig, nicht nur die Muskulatur zu entspannen, sondern gleichzeitig positiv auf Geist und Seele zu wirken.

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Meike Eggers – Heilpraktikerin

Meike Eggers ist ausgebildete Heilpraktikerin und qualifiziert in chinesischer Medizin und Akupunktur. In ihrer Münchner „Lichtoase“ hilft sie Patienten, Verspannungen zu lösen und neue Energie zu tanken. Dabei ist ihr wichtig, nicht nur die Muskulatur zu entspannen, sondern gleichzeitig positiv auf Geist und Seele zu wirken.  

CAREERS LOUNGE: Es gibt mittlerweile eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Massagen. Können Sie uns einen kurzen Überblick über die wichtigsten Arten geben?

Meike Eggers: Zum einen gibt es die Medizinische Massage, auch Schwedische Massage genannt, die vor allem für Rückenprobleme und Nackenverspannungen verwendet wird. Diese Massage hat weniger mit Wellness zu tun, als vielmehr mit Medizin. Daraus sind in den letzten Jahren viele sogenannte Wellnessmassagen entstanden, wie zum Beispiel die hawaiianische Lomi-Lomi-Massage oder die Thaimassage. Auch Akupressur und Shiatsu gehören in diesen Bereich, aber sie alle entspringen der klassischen Schwedischen Massage.

Welche Massagen sind derzeit besonders angesagt?

Der Trend liegt momentan bei der Faszien-Massage. Das ist ein Bindegewebstraining, bei dem die obersten Muskelschichten mit Hilfe einer Rolle massiert werden, über die man sich wälzt. Das ist eine sehr leichte Form, bei der nur die obersten Muskelschichten massiert werden. Immer noch hochaktuell ist zudem die Lomi-Lomi-Massage, eine hawaiianische Tempelmassage, die sehr spirituell, tiefgehend und entspannend ist. Sie wird mit Musik begleitet und benötigt viel Öl. Da hier Griffe zum Einsatz kommen, die unter die Haut gehen, muss die gesamte Liege richtig eingeölt sein, sonst fließt es nicht richtig.

Stark im Kommen ist zudem die ayurvedische Massage, vor allem die klassische Abhyanga-Massage. Sie dauert ungefähr eine Stunde und ist eine Streichmassage. Mittels eines Fragebogens ermittelt der Therapeut zuerst den jeweiligen Dosha-Typ des Patienten.  Anschließend wird ein entsprechendes medizinisches Öl verwendet, das helfen soll, Toxine aus dem Körper zu leiten.

Die Thaimassage ist hingegen eher etwas für Leute, die mehr Druck aushalten können. Diese Massage wird ohne Öl und bekleidet ausgeführt.  Dazu drückt der Therapeut am Körper verschiedene Punkte, was durchaus sehr, sehr schmerzhaft sein kann. Das ist nicht jedermanns Geschmack. 

Welche positiven Effekte hat eine Massage?

Ganz viele. Im Vordergrund stehen die mentale und psychische Entspannung, das Abschalten und Runterkommen vom Alltag. Gleichzeitig wird die Haut mit den Ölen genährt. Ich sage immer, dass eine Massage auf den drei Ebenen Körper, Geist und Seele wirkt. Nicht nur der Körper profitiert davon, auch der Geist kommt zur Ruhe. Bei den vorher genannten Massagen kann man durchaus auch im emotionalen Bereich etwas ändern, wenn man die richtigen Griffe und Öle kennt.

Welche Art von Massagen würden Sie gestressten Managern empfehlen?

Da die meisten Verspannungen bei Stress entweder aus dem Lendenwirbel- oder Halswirbelbereich kommen, empfehle ich oft eine Intensiv-Rückenmassage oder eine Nackenmassage. Zusätzlich setze ich ein paar Akupunkturnadeln in den Bereich. Ich gehe richtig in die Druck- und Schmerzpunkte rein, und danach lockere ich nochmal das Gewebe. Damit schaffe ich es, in einer halben bis dreiviertel Stunde die wichtigsten Punkte zu aktivieren und Verspannungen effektiv zu lösen. Für Manager ist dies das Beste, da sie selten die Ruhe haben, sich eine oder eineinhalb Stunden hinzulegen und abzuschalten.

Nutzen viele Führungskräfte diese Form des Auftankens?

Bisher eher weniger. Das Klientel, das kommt, hat meist schon eine Affinität zu Massagen. Gerade Manager muss man eher aus der Reserve locken. Sie denken oft, dass es bei Massagen nur um ein bisschen Wellness und Entspannung geht. Aber hinter einer Massage steckt viel mehr. Ich habe viele Kunden, die öfter in der Mittagspause für eine Fußreflexzonen- oder eine halbstündige Rückenmassage zu mir kommen. Dabei kann man wunderbar auftanken.

Wird der Trend in Zukunft in diese Richtung gehen?

Ich denke, dass sich in Zukunft immer mehr Manager zwischendurch während der Arbeitszeit, ohne großen Aufwand, eine halbstündige Auszeit gönnen. In Asien ist das sehr bekannt. Da gehen die Leute vor, während und nach der Arbeit zur regulären Kontrolle, damit der Körper gesund bleibt. Sie lassen sich für ungefähr eine halbe Stunde den Rücken, Nacken oder die Füße massieren. Auch in Deutschland  geht der Trend langsam in diese Richtung, und ich bemühe mich, die Leute dazu einzuladen, um zwischendurch auftanken zu können.

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Manche Therapeuten bieten in Unternehmen direkt vor Ort Behandlungen an. Wie ist die Nachfrage in diesem Bereich?

Es wird nachgefragt, aber ich habe das Gefühl, dass es hier in Deutschland noch nicht so bekannt ist. Da fehlt es auch an Werbung. In Asien, USA und Südamerika ist die Nachfrage höher. Ich denke, dass der Trend kommen wird, aber es ist sicherlich firmenabhängig. Ich finde es sehr wichtig, aus seinem Arbeitsambiente rauszukommen, um abschalten zu können. Auch wenn es bloß eine halbe Stunde ist, kommt man energetisiert zurück.

Wie oft sollte man sich massieren lassen, um effektiv auftanken zu können?

Bei akuten Problemen kommen meine Patienten einmal in der Woche für eine Rücken-Intensiv-Massage oder einer Nackenmassage zu mir. Denjenigen, die viel am Schreibtisch sitzen, rate ich, sich vier- bis fünfmal am Stück einmal pro Woche massieren zu lassen. Wer nachhaltig entspannen möchte, sollte sich mindestens einmal im Monat eine längere Auszeit gönnen. Da hat man eineinhalb Stunden für sich, kommt zur Ruhe, kann die Massage und das gute Öl genießen und anschließend wieder gut in den Tag oder in die Arbeit starten.

Was sollte man beim Massieren beachten? Gibt es gesundheitliche Einschränkungen?

Massagen sind für jedermann, aber ein paar kleine Regeln sollte man beachten. Wichtig ist, zu wissen, ob die Therapeuten gut ausgebildet sind. Falsche oder zu feste Griffe können nämlich auch leicht etwas kaputt machen. Auf keinen Fall massieren sollte man  bei einer akuten Entzündung im Körper. Daher frage ich meine Kunden immer, ob sie Fieber, eine Erkältung oder eine Grippe haben. Auch wenn ein Muskel geschwollen oder gerötet ist, darf ich da nicht ran. Bei der Anwendung von Ölen frage ich zudem immer nach vorhandenen Allergien, da im Ayurveda viele Nussöle, wie beispielsweise Sesamöl, verwendet werden.

Tipp von Meike Eggers:

Kleine Verspannungen können Sie selbst innerhalb weniger Minuten bekämpfen. Hilfreich sind dabei bestimmte Druckpunkte am Körper. Dazu 2 bis 3 Sekunden in den Schmerz drücken, wieder loslassen und dies ein paar Mal wiederholen:

  1. Bei Nackenproblemen hilft ein bestimmter Akupunkturpunkt auf der oberen Armseite. Etwa 4 cm vom Handgelenk entfernt gibt es eine Mulde. Wenn man diese fest auf der linken Seite drückt, werden die rechte Schulter und der rechte Nacken aktiviert. Drückt man rechts, wirkt die Aktivierung genau spiegelverkehrt.
  2. Die Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger ist ebenfalls ein aktivierender Punkt, um die Muskulatur zu entspannen. Dazu am Handrücken entlangfahren, bis man eine Mulde spürt. Diese mehrmals hintereinander ein paar Sekunden lang drücken und wieder loslassen.
  3. Immer wieder empfehlenswert ist, den Punkt an den Schläfen zu massieren. Nicht sehr fest, sondern nur leichte, kreisende Bewegungen. Wichtig ist zudem immer, zwischendurch aufzustehen und sich zu lockern. Sich nach vorne und zurück beugen, anschließend den Kopf ganz langsam in die eine und dann in die andere Richtung kreisen. Das bringt den Kreislauf in Wallung und macht die Wirbelsäule beweglicher.

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